Allgemein

Konzept zur jahrgangsbezogenen Schuleingangsphase

Vorüberlegungen

Die Richtlinien und Lehrpläne für die Grundschule in NRW überlassen es den Schulen - nach eingehender Beratung in den verschiedenen Gremien – die Organisation der Schuleingangsphase (jahrgangsgleich oder Jahrgangsgemischt) selbst festzulegen. Bei uns wurde die jahrgangsbezogene Schuleingangsphase gewählt. Ziel ist das individuelle Lernen aller Schülerinnen und Schüler, deren Förderung und Forderung.
Es ist uns bewusst, dass die Qualität der Schuleingangphase abhängig ist von der Qualität der schulischen, erzieherischen und pädagogischen Umsetzungsprozesse im Unterrichtsalltag. Entscheidend dabei ist für uns eine konsequente und nachhaltige Förder- und Forderkultur, die ausgehend von der Ermittlung der Lernausgangslage eines jeden die Individualisierung der Lern- und Leistungsanforderungen sowie der Lernwege ermöglicht.

Dieser Herausforderung begegnen wir zum einen mit der Umsetzung unseres schulinternen Förderkonzeptes, zum anderen mit den für uns schulintern getroffenen Vereinbarungen hinsichtlich des Übergangs, der Elternberatung, der Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern und der Durchführung von Projekten.

 

Zusammenarbeit mit dem Ev. Familienzentrum “Arche“ Oberbauerschaft

  • Elterninformation durch die Schulleitung und sozialpädagogische Fachkraft vor der Schulanmeldung in der Schule; Vertreter der Kindertagesstätte nehmen ebenfalls an der Veranstaltung teil
  • Austausch mit den Erzieherinnen über Stärken und Schwächen eines Kindes, sofern die Erziehungsberechtigten dazu schriftlich ihr Einverständnis gegeben haben
  • Durchführung von Delfin 4, Stufe 1
  • Besuch der Schulanfänger in der Kindertagesstätte durch zukünftige Klassenlehrkraft oder Schulleitung
  • Schnupperunterricht für die Schulanfänger
  • Hospitation der Erzieherinnen im Jahrgang 1 (nach den Herbstferien)
  • Einladung der Schulanfänger zum Verkehrssicherheitstag, zum Schulfest, zum Tag der Offenen Tür …
  • Kinder des Jahrgangs 1 lesen den zukünftigen Schulanfängern vor – nach den Osterferien in der Kindertagesstätte oder der Schule
  • Teilnahme des Jahrgangs 1 am Laternenfest der Kindertagesstätte
  • Regelmäßige Treffen zwischen Leiterin der Kindertagesstätte und Leiterin der Schule
  • Gemeinsame Gestaltung von Elternforen
  • Entwicklung eines Konzeptes zu „Übergänge gestalten“

 

Diagnostik der Lernausgangslage zum Schulbeginn in Jahrgang 1

  • Die sozialpädagogische Fachkraft hospitiert zu Beginn des Schuljahres in Jahrgang 1 an drei Schulvormittagen mindestens drei Unterrichtstunden. Aufgrund ihrer Beobachtungen und der der Klassenlehrkraft wird entschieden, welche Kinder eine gezielte Diagnostik in den Bereichen Wahrnehmung, Motorik, Sprache, Zahlvorstellung und/oder sozial-emotionale Entwicklung durchlaufen sollen. Eingesetzt wird dazu der Test „Bereit für die Schule? – Ein Schnellverfahren zur Überprüfung des Lern- und Entwicklungsstandes von Kindern zum Schuleintritt“. Für die Bereiche Wahrnehmung und Mathematik stehen zusätzlich Diagnoseblätter aus dem Förderprogramm für rechenschwache Kinder „Komm mit – Rechne mit!“ vom Finken Verlag zur Verfügung. Nach Auswertung gibt es bei diesem Programm gleich Förderungsangebote, die je nach festgestelltem Defizit individuell für jedes Kind zusammengestellt werden können. Durchgeführt werden die Diagnosetests von unserer sozialpädagogischen Fachkraft.
  • Nach Auswertung der Ergebnisse werden individuelle Förderpläne erstellt. Kinder mit diagnostizierten Schwierigkeiten in den o.g. Bereichen werden im Offenen Anfang, im Klassenverband oder aber auch in Kleingruppen gefördert.
  • Aufgrund der Beobachtungen der sozialpädagogischen Fachkraft und der Klassenlehrkraft wird für besonders leistungsstarke Kinder ein Forderplan erstellt. Sollten die Fähig- und Fertigkeiten einzelner Schüler oder Schülerinnen weit über dem Lernniveau ihrer Klassenkameraden liegen, wird gemeinsam beraten und entschieden, ob das entsprechende Kind z.B. in einzelnen Fächern oder aber bereits gesamt am Unterricht der Klasse zwei teilnehmen kann.

 

Einsatz schulinterner Konzepte zur individuellen Förderung in der Schuleingangsphase

Nachfolgend aufgeführte Konzepte werden zur individuellen Förderung in der Schuleingangsphase eingesetzt. Sie können in Gänze hier im Schulprogramm nachgelesen werden.

  • Lese- und Schreibkonzept ReLv (Rechtschreiben erlernen, Lesen verstehen) für den Anfangsunterricht
  • Einzelne Elemente aus dem Leseförderkonzept
  • Einsatz von Lesepaten im Jahrgang 1 (ab dem 2. Schulhalbjahr im ersten Schulbesuchsjahr, sofern sich geeignete Personen finden und verpflichten lassen)
  • Lernen mit neuen Medien von Anfang an
  • Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund
  • Lehren und lernen für die Zukunft – Lernen lernen von Anfang an

 

Organisation des Unterrichts in der Schuleingangsphase

  • Jahrgangsbezogener Klassenunterricht
  • Teamstunden zur Förderung im Offenen Anfang und innerhalb des Unterrichts (sofern Lehrerstunden vorhanden)
  • Bereitstellung zusätzlicher Förderräume (Betreuungsraum, Religion- und Musikraum, ein leerstehender Klassenraum)
  • Einrichtung von Kleingruppen nach Leistungsstand
  • Einsatz der sozialpädagogischen Fachkraft im Team, im Lernstudio oder in den Kleingruppen
  • Jahrgangsübergreifende Maßnahmen, z.B im Silentium, im Kunstprojekt, in der Hausaufgabenbetreuung und in den Rechtschreibförderbändern
  • Leistungsstarke Kinder können nach Absprache aller Beteiligten ein „Praktikum“ in der nächst höheren Klassenstufe absolvieren; dies kann für alle Fächer gelten, aber auch nur in einem Fach durchgeführt werden (sofern sich die Organisation laut Stundenplan realisieren lässt)

 

Dokumentation der Lernentwicklung und der Lernergebnisse

Für die Lernentwicklung und die individuelle Förderung und Forderung haben wir an unserer Schule die Dokumentationen wie folgt festgelegt:

  • Dokumentation der Förder- und eventueller Forderbereiche im Anfangsunterricht in der Klassenübersicht
  • Förder- und Forderdokumentation für die jeweilige Kleingruppe zu den Schwerpunkten der Förderung und Forderung
  • Individuelle Pläne für den Offenen Anfang (bei besonderen Schwierigkeiten /Begabungen) vor allem in Deutsch und Mathematik
  • Fachlehrer notieren ihre Beobachtungen und tauschen sich mit Klassenlehrkraft und sozialpädagogischer Lehrkraft aus
  • Chronologische Dokumentation der diagnostizierten Rechtschreibbereiche nach Sommer-Stumpenhorst von der Schuleingangsphase bis Jahrgang 4

 

Schulinterne Überprüfung des Lernstandes in der Schuleingangsphase im ersten Schulbesuchsjahr

  • z.B Bildworttests (3x im Schuljahr: nach den Weihnachtsferien, nach den Osterferien und kurz vor den Sommerferien zur Feststellung des Lernfortschrittes)
  • Kurze Lesetests jeweils zum Ende des ersten und des zweiten Halbjahres; fortlaufende Leseübungen und Lesevorträge im Unterricht
  • Teilnahme am schulinternen Lesewettbewerb (nach den Osterferien)
  • Lernzielkontrollen in Mathematik nach abgeschlossenen Unterrichtseinheiten

Elterninformation und Elternberatung in der Schuleingangsphase

Die Erziehungsberechtigten werden während der Schuleingangsphase über folgende Inhalte informiert:
In der ersten Klassenpflegschaftssitzung des 1. Schulbesuchsjahrs über

  • die Aufgaben der Gremien innerhalb der Schule
  • das Konzept „Lesen und schreiben“ im Anfangsunterricht
  • die Inhalte und Leistungsanforderungen in allen Fächern (die Arbeitspläne und Leistungskonzepte liegen aus und können eingesehen werden)
  • die Hausaufgabenpraxis und Symbole im Hausaufgabenheft
  • besondere Aktionen im Laufe des Schuljahres
  • Projektangebote und alles, was aktuell für das entsprechende Schuljahr ansteht

In der zweiten Klassenpflegschaftssitzung des 1. Schulbesuchsjahrs über

  • das Konzept Lehren und Lernen für die Zukunft - „Lernen lernen von Anfang an“; Vorstellung der Methodenlandkarte sowie Methoden- Kommunikations- und Kooperationstraining mit Praxisteil

In der ersten Klassenpflegschaftssitzung des 2. Schulbesuchsjahrs über

  • die Inhalte und Leistungsanforderungen in allen Fächern (die Arbeitspläne und Leistungskonzepte liegen aus und können eingesehen werden)

Darüber hinaus haben die Erziehungsberechtigten an Elternsprechtagen (3x jährlich) sowie zu fest gelegten, wöchentlichen Sprechzeiten jeder Lehrkraft die Möglichkeit, sich nach telefonischer Anmeldung über die Lern- und Leistungsentwicklung und/ oder das Verhalten ihres Kindes beraten zu lassen und Einzelgespräche zu führen.

  

Kontakt

Postanschrift

Ev. Grundschule Oberbauerschaft
Oberbauerschafter Str. 159
32609 Hüllhorst

Telefon/Fax

Tel.: 05741/296218
Fax: 05741/296249

E-Mail

grundschule-oberbauerschaft [at] huellhorst.de

Ansprechpartner

Sabine Walz, Schulleiterin

Herzlich Willkommen

 Unsere Grundschule - Schüler der GS Oberbauerschaft

 

Lieber Besucher,

herzlich Willkommen auf der Homepage der Ev. Grundschule Oberbauerschaft.
Derzeit wird unsere Internetseite für Sie neu gestaltet. Wir bitten um Ihr Verständnis.

 

Wir über uns

Wir sind eine evangelische Grundschule am Südrand des Wiehengebirges im westlichsten Teil der Gemeinde Hüllhorst. Unsere Schule besteht seit 1968.
Die Schule wird von um die 100 Schülerinnen und Schülern besucht, verteilt auf 4 Klassen. Unser Kollegium setzt sich aus etwa 6 Lehrkräften, einer sozialpädagogischen Fachkraft und der Schulleiterin zusammen. Nach entsprechender Zuweisung durch das Seminar Minden bilden wir auch LehramtsanwärterInnen aus.

Zum Pädagogischen Team gehören außerdem eine Betreuungskraft für die verlässliche Schule von 8.00 – 13.30 Uhr und die Mitarbeiter des Offenen Ganztags. Seit dem Schuljahr 2013/14 bieten wir auch eine vorschulische Betreuung von 7.00 – 7.45 Uhr an.

In unmittelbarer Nähe der Ev. Christuskirche, dem Sportplatz und der Freilichtbühne Kahle Wart liegt unser Schulgebäude an der Oberbauerschafter Straße, einer Straße, die sich von Ost nach West durch die gesamte Ortschaft Oberbauerschaft zieht.

Unsere Schule verfügt über eine Turnhalle, ein Lehrschwimmbecken, große Außensportanlagen, eine Gemeindebücherei, die als Schulbücherei genutzt wird und über einen Computerraum.

Den meisten Kindern ist die Schule bei der Einschulung bereits bekannt, da wir eng mit dem Familienzentrum „Arche“ zusammenarbeiten und regelmäßige Besuche und gemeinsame Aktionen durchführen.

 

 

Wir sind für Ihre Kinder da!

 Schulleitung

Schulleitung:
Sabine Walz
seit 1998 Schulleiterin der
Ev. Grundschule Oberbauerschaft
Stellvertreterin der Schulleitung
Ev. Grundschule Oberbauerschaft

  Kollegium

2009/2010– Kollegium
der Ev. Grundschule
Oberbauerschaft
im Schuljahr 2009/2010
Renate Frydrychowicz,
Regine Sundermeier,
Susanne Grannemann-Barner,
Nicole Brennemann-Werpup,
Christina Detmering,
Alexander Kirchhoff,
Julia Hüpel,
Sabine Walz,
Judith Fuhs,
Elke Tietze,
Corinna Meyer

 sozialpädagogische Fachkraft

Frau Tietze, sozialpädagogische Fachkraft
der Ev. Grundschule Oberbauerschaft

 Ganztag

Sabine Kottkamp OGGS GS Oberbauerschaft
Herr Christian Scurti
Chorleiter
Frau Sabine Kottkamp
Leitung des Offenen Ganztags

   
   

 Verlässliche Schule

Auf sie ist immer Verlass!
Gerhild Köhler –
Leiterin unserer Betreuungsgruppe
„Verlässliche Schule von 8:00 – 13:30 Uhr“

 Sekretariat

Monja Südmeyer,
Sekretärin der Ev. Grundschule
Oberbauerschaft
Bürozeiten:
Montags von 9:00 – 12:30 Uhr

 Reinigungskräfte

Sie sorgen bei uns für eine saubere Schule!
Unsere Reinigungskräfte…
Marion Brinkmann, Margret Wessel, Heike Husemöller
und unser Hausmeister Dieter Husemöller.

 

 

 

Anbieterkennzeichnung - Impressum

Verantwortlich für die Domain

http://www.ev-gs-oberbauerschaft.de
nach TMG

Ev. Grundschule Oberbauerschaft
Oberbauerschafter Str. 159, 32609 Hüllhorst
Ansprechpartner: Sabine Walz, Schulleiterin

E-Mail: grundschule-oberbauerschaft [at] huellhorst.de
Tel.: 05741/296218
Fax: 05741/296249

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