Vorwort

„Ein Schulprogramm beschreibt die grundlegenden pädagogischen Ziele einer Schule, die Wege, die dorthin führen, und Verfahren, die das Erreichen der Ziele überprüfen und bewerten. Es ist damit das zentrale Instrument der innerschulischen Verständigung und Zusammenarbeit, die darauf zu richten sind, die Qualität der Bildungs- und Erziehungsarbeit weiterzuentwickeln und auf einem hohen Niveau nachhaltig zu sichern.“ (Entwicklung und Schulprogramm, Rd. Erl. Des Ministeriums für Schule und Weiterbildung NRW, Juni 1997).

Grundschule OberbauerschaftDas Schulprogramm und seine Entwicklung orientieren sich bewusst an der Individualität der einzelnen Schule und kennzeichnen die kritische und planvolle pädagogische Gestaltung dieses komplexen Bereiches. Dabei werden die spezifischen Gegebenheiten und die Aktivitäten einzelner LehrerInnen sowie die Grundhaltung des Kollegiums in einen pädagogischen Zusammenhang gebracht.

So werden Schwerpunkte für die künftige Weiterarbeit gewonnen, die in konkrete Zielvereinbarungen münden. Dabei sollen verbindliche Verabredungen bezogen auf konkrete Arbeitsvorhaben getroffen und zeitlich festgelegt werden.

Mit dem Schulprogramm soll pädagogische Vielfalt und pädagogischer Austausch auf der Basis eines im Kollegium vorherrschenden Grundbestandes an gemeinsamen pädagogischen Werten vollzogen werden, was auf keinen Fall zu einer Konsensdiktatur im Kollegium führen darf. Denn die Schule lebt von Kreativität, Originalität, kritischer Subjektivität sowie von Achtung und Respekt vor anderen Standpunkten und Positionen.